Christliche Propagandafilme

Der Philosophiedozent zwingt den gesamten Kurs „Gott ist tot“ auf einen Zettel zu schreiben und zu unterschreiben. Ein tapferer Christ weigert sich, da droht der Dozent mit schlechten Noten und fordert ihn zum intellektuellen Duell. Der Student solle in 3×20 Minuten den Kurs von der Existenz Gottes überzeugen. Vor dem letzten Termin erfährt der Student, dass sein Dozent früher sehr gläbig war. Doch nachdem seine Mutter starb, wurde er zum fanatischen Atheisten, der nur noch Hass für Gott übrig hat. Doch da hat ihn der Student erwischt! Wie kann es Gott nicht geben, wenn der Dozent ihn doch hasst! Man kann niemanden hassen, den es nicht gibt! Der Kurs ist überzeugt. Nebenhandlung 1: Ein chinesischer Mitstudent bekam zuvor von seinem Vater die Anweisung, nur das zu tun, was sein Dozent will, doch nun denkt er selber und wird auch Christ. Nebenhandlung 2: Eine Bloggerin verurteilt einen Jagdwaffenhändler, weil er Geräte verkauft, mit denen Tiere getötet werden. Aber: er ist Christ, er ist cool. Sie bekommt Krebs. Nebenhandlung 3: Ein streng gläubiger Moslem findet heraus, dass seine Tochter heimliche Christin ist und wirft sie raus. Sie geht zu zwei Priestern, die ihr sagen, dass sie nun in guter Gesellschaft ist. Problem behoben, scheiß halt auf Familie. Zurück zum Philosophiedozenten: Er wurde von seiner Freundin verlassen, weil sie gläubig ist und er böse. Nun will er sie zurück. Er wird überfahren. Die Priester von vorhin sehen das und halten ihn vom sterben ab, bis er sich schließlich doch noch zum Glauben bekennt. Er ist tot, sie feiern.

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4 Antworten zu Christliche Propagandafilme

  1. Muriel schreibt:

    Das mit der Familie halte ich für eine durchaus wertvolle Botschaft …

    • Samba schreibt:

      Hört sich eigentlich nach einer prima bitter bösen Satire an. Aber als Propagandafilm… *dislike*

      • Also ich habe mich über weite Strecken köstlich amüsiert, weil das so unfassbar dumm ist, dass man es kaum ernst nehmen kann. Das taten aber wohl leider die Macher und das ist halt schon gruselig.

      • Samba schreibt:

        Gruselig ist es auf jeden Fall. Mit der ach so viel propagierten Nächstenliebe hat das rein gar nichts gemein. Das ist schon übelster Faschismus. Aber mal sehen was der Papst Franziskus jetzt so alles durch bekommt, vielleicht dürfen in Zukunft ja auch schwule und geschiedene Katholiken ihr Priesteramt ausüben. Reformen hat das katholische Christentum auf jeden Fall dringend nötig. Oder es wird mal wieder Zeit für eine weitere große Spaltung der Kirche. Wir werden sehen.

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