ungeübte Trinker und deren Körperinhalt

Es drückte ihm die Blase, denn er trank sehr viel. Dumm nur, der Trunk war Gerstensaft. Sein benebeltes Gehirn brachte seinen schlappen Körper schunkeld bis zur Türe, vermochte aber nicht mehr den Schlüssel herumzudrehen, um selbige zu öffnen. Der Druck stieg und stieg. Endlose Qualen. Es musste heraus. Es musste alles heraus. Am nächsten Morgen fragte man ihn, was für eine Flüssigkeit ihm denn ausgelaufen sei, damit man ihm das passende Reinigungsgerät geben konnte. Er wusste es nicht.

Nur eine Nacht später folgte ein weiterer höchst surrealer Moment, für diesen Knaben. Doch diesmal war sein eigenen Zustand nicht so kritisch. Er hatte aus der vorigen Nacht gelernt. Aber diese Geräusche. Diese schrecklichen Geräusche. Ein stöhnen und würgen, doch dumpfer, als man es erwarten würde. Als erbreche sich jemand in sein Kopfkissen. Und leise murmelte eine Stimme „ich schlafe gleich im Stehen ein“. Immer und immer wieder.

Ich hatte zwei geruhsame Nächte. Ein dreifaches „Hipphipphurra!“ für die weise Zimmereinteilung.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter alltäglicher Blödsinn abgelegt und mit , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s