Friede, Freude, Griesgram

Oft genug gebe ich ungemütliche Kommentare von mir, bin der Meinung, radikale Ansichten müssten vertreten werden, pöbel rum, mache komische Musik, die niemand als solche erkennt, meckere und wünsche mir, die Menschheit hätte die Eier für Prinzipien und Ideale einzutreten und mehr Leute würden mehr ungewöhnliche Dinge tun.
Also Hauptsache griesgrämig sein und schimpfen.
Und dann setze ich mich in meinen Schaukelstuhl und sehe mir den ganzen Tag kitschige, klischeehafte, romantische Komödien und andere Hollywoodstangenware an und alles ist gut. Quasi innerer Frieden durch Belanglosigkeiten, die nur dadurch hervorstechen, das sie niemandem weh tun und man sich nicht mal richtig darüber aufregen kann, weil man nur bekommt, was man erwartet. Man ist ja gewarnt.

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2 Antworten zu Friede, Freude, Griesgram

  1. kaetheknobloch schreibt:

    Ich mag Pöbelanten. Und partielle Griesgrame. Und vorgewarnten Kitsch. Ich glaube, ich verweile noch ein wenig bei Ihnen…

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