Osaka MariTime Museum

SO! Jetzt also mit massiver Verspätung doch noch die lang angekündigte Fortsetzung zum Geburtstagseintrag!

Wir waren also unterwegs zum Isshinji, anschließend in der Stadt und nun ging es weiter zum Hafen. Das Wetter änderte sich entsprechend (an einem Hafen muss es ja einfach regnen).

Aber immerhin die Angler hatten ihren Spaß.

Unser Ziel war jedoch das Osaka MariTimes Museum, eine drollige Kuppel im Meer.

Also flugs den Eingang gesucht und bezahlt. Für etwa eine Minute waren wir dann stolze Besitzer einer Nachbildung einer historischen Japanischen Münze, die wir sogleich in einen Automaten steckten, damit man uns Einlass gewährte.

Es ging mit dem Fahrstuhl hinab in die Tiefe, in einen blau beleuchteten Tunnel, wo plötzlich alle ständig an die Decke starrten.

Da gab es eigentlich nichts weiter zu sehen. Höchstens mal einen nackeligen Fischbauch.

In der Kuppel angekommen wurde schnell klar warum diese so groß war. Drin stand nämlich eine Nachbildung eines alten Segelschiffes.

Fertig machen zum Kapern!

Einmal an Board gelangt wird am gedrückten Gesichtsausdruck des Kollegen (der ist ungefähr so groß wie ich) schnell klar das das Schiff nicht gerade für mich gebaut wurde. Es stellte sich hier aber auch schnell die Frage warum nun die Helme nur in Kindergröße vorhanden waren.

In und um das Museum gab es jedoch noch einige andere Schiffe zu begutachten.

Und die Mannschafft war schwer am schuften.

Im Hintergrund auf der Flagge: die Flagge von Osaka, dieimmer aussieht als wäre sie das Wappen von einer Sekte oder einem ganz doll geheimen Geheimbund.

Der Vorgänger der modernen Bananenboote!

Und auch Galionsfiguren gab es zu sehen (man beachten den edlen Vogel!)

Außerdem gab es viele Modelle des historischen Osakas.

Hier z.B. mit „Pumpen“ zur Bewässerung (oder eher Entwässerung)

Reges Treiben am Leuchtturm.

The Ring!

Und auch unsere Reisegruppe verschlug es ins historische Osaka.

I smoke my weed…“ (da der Drogenkonsum in Japan höchst verpöhnt ist hat er seinen Stoff gut getarnt)

Und die Frauen konnten endlich mal ihrer Bestimmung folgen…

Ja gut, die 60 kg waren dann vielleicht doch etwas viel des Guten.

Zum Abschluß gab es noch eine kleine, heitere (Jazz-)Band. Die spielte wohl einige Eigenkompositionen und Stücke aus Filmsoundtracks. Grundsätzlich eine feine Sache, lediglich mit drei kleinen Problemen:

1. Kam das beste Stück als erstes. Da dachte ich mir noch „Yay! Davon hätte ich gern eine CD!“. Als es dann hinterher CDs zu kaufen gab wollte ich das nicht mehr so unbedingt (und hab es auch zu Gunsten meiner Finanzen sein lassen).

2. Wurden Programme verteilt, auf denen 15 Titel aufgelistet waren. Wegen schlechtem Zeitmanagements oder sonst irgendwas (ich hab die Ansage leider nicht ganz verstanden) sind davon leider einige ausgefallen.

3. Ist das letzte Stück leider nicht ausgefallen. Auf „amazing grace“ hätte ich gut verzichten können.

Sängerinnen warten auf ihren Einsatz.

Ein chronisch unterforderter Drummer.

„Ey, was spielst du denn da?“Der Geigenmann schnauft und pustet und prustet.

Basser und Keyboardfrau schauen irritiert zu (aber der Bassist hat das alles auch so locker runtergezupft, als wär es nix).

Als alles vorbei war schlurften wir auf dem Heimweg noch durch die gigantische Fressabteilung eines Kaufhauses und knusperten zahlreiche Probehappen. Jedoch war ich daheim noch immer hungrig und hüpfte noch einmal spät nachts zum Supermarkt um meine unstillbare Gier nach Mochi zu stillen. Auswahl gab es keine mehr, daher nahm ich das, was einem Mochi am ähnlichsten sah. Es war glibbrig und Glibber und Füllung ließen sich problemlos trennen, weshalb man es prima umstülpen konnte, wodurch es extrem eklig aussah aber immernoch prima schmeckte.

Und damit war der Tag dann auch endgültig erledigt. Der Blogeintrag ebenso und der nächste lauert schon auf seinen Auftritt. Mal sehen vielleicht schaff ich den heut sogar noch.

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